Description
Der Yellow Fin Flossensauger (Pseudogastromyzon fangi) stammt aus den klaren, sauerstoffreichen Gebirgsbächen und schnell fließenden Flüssen Südchinas. Sein Körperbau ist eine beeindruckende Anpassung an das Leben in starker Strömung: Der Körper ist vollständig abgeflacht, Brust- und Bauchflossen sind zu einem effektiven Saugorgan umgebildet, mit dem sich der Fisch auf glatten Steinen und Felsen festkrallt. Das feine Zebrastreifenmuster auf dem hellbraunen Körper und die charakteristisch gefärbten Flossen machen ihn zu einem optisch interessanten Aquarienbewohner. Ausgewachsen erreicht er eine Länge von ca. 6–7 cm — geliefert wird er mit ca. 5 cm Körperlänge.
Das ideale Aquarium für Pseudogastromyzon fangi ist ein gut durchströmtes Strömungs- oder Bachaquarium ab 100 Litern mit mindestens 80 cm Kantenlänge. Eine leistungsstarke Strömungspumpe und ein sauerstoffreicher Filter sind Pflicht — der Fisch reagiert empfindlich auf schlechte Wasserqualität und zu warmes Wasser. Als Einrichtung eignen sich glatte und raue Steine, runde Kiesel und flache Schieferplatten als Ruheplätze sowie einige robuste Pflanzen. Feinkörniger Kies oder feiner Sand als Bodengrund ist ideal. Die Wassertemperatur sollte unbedingt kühl gehalten werden: 20–24 °C sind optimal, über 25 °C wird es kritisch. pH 6,5–7,5 und weiches bis mittelhartes Wasser entsprechen dem natürlichen Habitat.
Der Yellow Fin Flossensauger ernährt sich in der Natur hauptsächlich von Aufwuchs, Algen und Mikroorganismen, die er von Steinoberflächen abweidet. Im Aquarium nimmt er Algenwaffeln, Spirulina-Flocken und pflanzliches Bodengranulat gut an. Ergänzend sollte zwei- bis dreimal pro Woche Frost- oder Lebendfutter wie Artemia oder rote Mückenlarven sowie blanchiertes Gemüse (Zucchini, Gurke) gereicht werden. Mehrere kleine Portionen täglich sind ideal.
Als ausgeprägter Gesellschaftsfisch sollte Pseudogastromyzon fangi in Gruppen ab 6–8 Tieren gehalten werden — in kleineren Gruppen kommt es häufiger zu innerartlichem Revierverhalten. Er vergesellschaftet sich gut mit anderen strömungsliebenden, friedlichen Fischen wie kleinen Danios, Bärblingen oder Panzerwelsen. Langflossige Arten wie Kampffische oder Guppys sind ungeeignet, da Flossensauger gelegentlich an langen Flossen zupfen. Mit Zwerggarnelen und Fächergarnelen ist eine problemlose Vergesellschaftung möglich.





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