Description
Rotscherengarnele – Macrobrachium Inlesee – Macrobrachium peguense (Planarienfresser)
Macrobrachium peguense, oft fälschlich als Macrobrachium peguensis bezeichnet, ist auch als Macrobrachium sp. Inlesee Burma Garnele bekannt, oder als Rotscherengarnele. Sie ist ausgesprochen nützlich, da sie nachweislich als eines der wenigen Aquarientiere Planarien frisst. Auch kleine Schnecken werden ausgesprochen gerne verspeist.
Die Burma Garnele ist transparent, oft mit einem hell- bis dunkelbraunen Muster, und sie wird bis zu 5 cm groß. Die Weibchen sind etwas massiger als die Männchen, haben aber etwas feinere Scheren und bleiben auch ein wenig kleiner. Anders als bei Krebsen ist bei Großarmgarnelen das erste Scherenbeinpaar relativ klein, das zweite Scherenbeinpaar ist jedoch sehr auffallend und groß.
Macrobrachium peguense sind ohne weiteres im Aquarium vermehrbar. Die Weibchen der Rotscherengarnele tragen 20-40 Eier, aus denen nach einigen Wochen fertig entwickelte Miniaturgarnelen schlüpfen, die im Süßwasseraquarium groß werden. Die Elterntiere stellen ihrem Nachwuchs nicht sonderlich stark nach, und bei genügend Versteckmöglichkeiten kann man die kleinen Inlesee Burma Garnelen mit den Elterntieren in einem Aquarium aufziehen.
Die Rotscherengarnelen fühlen sich in weichem bis mittelhartem Wasser wohl mit einem pH-Wert von 6 – 7,5. Die Wassertemperatur sollte zwischen 20-30 Grad liegen. Macrobrachium peguense sollten nicht einzeln gehalten werden, eine artgerechte Haltung ist mit einer kleineren Gruppe von mindestens 3 Tieren möglich.
Man kann Macrobrachium peguense recht problemlos beispielsweise mit Zwerggarnelen wie Red Fires und auch mit mittelgroßen, nicht räuberischen Fischen zusammen im Aquarium halten — die Ansprüche an die Wasserwerte sollten jedoch übereinstimmen. Hin und wieder ist es möglich, dass die Rotscherengarnele eine kleine Garnele oder einen unvorsichtigen Jungfisch frisst, in der Regel ist sie jedoch recht friedlich und gut zu vergesellschaften. Schnecken werden gefressen. Da die Tiere relativ territorial sein können, sind viele Verstecke ratsam. Auch braunes Herbstlaub ist sehr geeignet als Versteck und auch als Dauerfutter.
Die Inlesee Burma Garnele ist ein ausgesprochener Allesfresser und geht sogar an Planarien. Futter tierischen Ursprungs wird bevorzugt, aber hin und wieder knabbern die Tiere auch an Laub, das als Dauerfutter im Macrobrachium-Aquarium vorhanden sein sollte. Die Rotscherengarnele frisst ausgesprochen gern Frostfutter, aber auch Fischfutter wie Flocken, Granulat und Tabs, spezielles Garnelen-Proteinfutter, normales Garnelenfutter und selten auch Grünfutter wie Brennessel.
Unsere Futterempfehlung: Das Softgranulat des Natureholic MacroFeed besteht aus biologisch ausgewogenen tierischen Bestandteilen, die die Großarmgarnelen so oder so ähnlich in der Natur vorfinden würden. Dadurch wird auf ganz natürliche Weise die Häutung, die Entwicklung und ein gesundes Wachstum Ihrer faszinierenden Großarmgarnelen im Aquarium unterstützt.
Unsere Pflanzen-Empfehlung: Verwenden Sie für die Bepflanzung NatureHolic InVitros. Diese sind frei von Schnecken, Planarien und sonstigen unerwünschten Mitbewohnern. Ebenso frei von Algensporen, Bakterien und Pilzen.
Expertentipp: Wir empfehlen bei der Fischhaltung das NatureHolic 3 Phasen Liquid. Das Pflegeset bietet den besten Rundumschutz für Ihre Tiere. Es gewährleistet optimale Bedingungen für die erfolgreiche Zucht und Haltung.





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