Description
Pilea peperomioides ist eine der ikonischsten Zimmerpflanzen der letzten Jahrzehnte und entstammt der Familie der Urticaceae (Brennnesselgewächse) – ein überraschender Verwandter der Brennnessel, der äußerlich nichts mit ihr gemein hat. Der Artname „peperomioides“ bedeutet „peperomia-ähnlich“ und verweist auf die Ähnlichkeit der runden Blätter mit bestimmten Peperomia-Arten. Heimisch ist Pilea peperomioides in den schattigen Bergwäldern der chinesischen Provinz Yunnan, wo sie in Höhenlagen zwischen 1.500 und 3.000 Metern auf feuchten, humusreichen Böden wächst. Ihren volkstümlichen Beinamen „Missionarspflanze“ verdankt sie dem norwegischen Missionar Agnar Espegren, der sie 1946 aus China mitbrachte – lange bevor sie kommerziell erhältlich war, verbreitete sie sich durch geteilte Stecklinge quer durch Europa.
Das botanisch prägnanteste Merkmal sind die schildförmigen (peltaten) Blätter: Der Blattstiel setzt nicht am Blattrand an, sondern nahe der Blattmitte auf der Unterseite – eine für die Gattung ungewöhnliche Morphologie, die den Blättern ihr charakteristisches, schwebend-rundes Erscheinungsbild verleiht. Die Blattspreiten sind kreisrund, dunkelgrün und leicht sukkulent, mit glänzender Oberfläche. Die Pflanze wächst aufrecht an einem einzelnen Hauptstamm, von dem die Blätter auf langen, eleganten Stielen abstehen. Pilea peperomioides richtet ihre Blätter aktiv zur Lichtquelle aus – regelmäßiges Drehen des Topfes fördert einen gleichmäßigen, symmetrischen Wuchs. Ein weiteres botanisches Highlight: Die Pflanze bildet regelmäßig Kindel (Tochterpflanzen) an der Stammbasis und den Wurzeln, die sich leicht abtrennen und separat einpflanzen lassen. Pilea peperomioides ist ungiftig für Mensch und Tier – ein seltener und wertvoller Vorteil unter Zimmerpflanzen.
Pilea peperomioides gedeiht am besten an einem hellen Standort mit indirektem Licht – direkte Mittagssonne verursacht Blattverbrennungen, zu dunkle Standorte führen zu langen, schwachen Stielen und kleinen Blättern. Das Substrat sollte locker und gut drainiert sein: Der NatureHolic Jungle Mix bietet mit seiner durchlässigen Struktur ideale Bedingungen und schützt die Wurzeln vor Staunässe. Mäßig gießen und die obersten Zentimeter des Substrats zwischen den Wassergaben antrocknen lassen. In der Wachstumsphase profitiert die Pflanze von gelegentlichen, niedrig dosierten Gaben des NatureHolic Jungle Boost.
Mit ihren schwebend wirkenden Rundblättern, der einfachen Pflege und der freizügigen Kindel-Produktion ist Pilea peperomioides eine der großzügigsten und sympathischsten Zimmerpflanzen überhaupt.
Lieferung ohne Übertopf.
Unser Tipp: Mit unserem selbstbewässernden NatureHolic Junglepot System in Kombination mit unserem NatureHolic Jungle Mix wird die Pflege wesentlich erleichtert und die Pflanze optimal versorgt. Ideal für ein Semi-Hydroponic Set up ist die Verwendung unseres NatureHolic Sphagnum Moos.
Achtung: Anders, als unsere NatureHolic Green Label Pflanzen sind diese Pflanzen nicht speziell für den Einsatz im Terrarium gezüchtet. Unser Tipp: Beim Einsatz im Terrarium das Substrat vollständig entfernen und die Pflanze mehrfach gut abspülen.





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