Description
Goldstreifengrundel – Mugilogobius chulae
Abgabegröße 4cm
Die Goldstreifengrundel (Mugilogobius chulae) ist eine attraktive Süßwassergrundel aus Südostasien (Thailand, Indonesien, Philippinen), die mit ihrem leuchtenden goldenen Längsstreifen auf graubraunem bis olivgrünem Körper auffällt. Mit einer maximalen Körperlänge von 4–5 cm eignet sie sich bereits für Aquarien ab 60 cm Kantenlänge (ca. 54 Liter). Diese eher ruhigen Bodenbewohner schätzen feinen Sand- oder Kiesboden, Steine und Wurzeln als Verstecke und Reviermarkierungen. Ein pH-Wert von 6,5–7,5, eine Gesamthärte von 5–15 °dGH und Temperaturen um 22–26 °C ermöglichen eine artgerechte Haltung, wobei leicht saures bis leicht brackiges Wasser akzeptiert wird. In Gesellschaft mit weiteren friedlichen Kleinfischen zeigt sich die Goldstreifengrundel meist verträglich, solange ausreichend Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind.
Haltung & Einrichtung
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Aquariengröße: Ab 60 cm Kantenlänge (mindestens 54 Liter) für eine kleine Gruppe.
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Bodengrund: Feiner Sand oder abgerundeter Kies, in dem sich die Tiere nicht verletzen.
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Strukturierung: Viele Verstecke in Form von Steinen, Wurzeln und Höhlen. Eine lockere Bepflanzung ist möglich und dient als Sichtschutz.
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Wasserwerte: pH 6,5–7,5, GH 5–15 °dGH, Temperatur 22–26 °C. Eine leicht erhöhte Salinität (leicht brackig) wird zum Teil toleriert, ist aber nicht zwingend nötig.
Vergesellschaftung
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Mit Fischen: In der Regel gut mit anderen friedlichen, kleinbleibenden Arten (z.B. Zwergbärblinge, kleine Salmler) verträglich.
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Mit Garnelen: Größere Zwerggarnelen funktionieren meistens, jedoch kann Garnelennachwuchs als Beute enden.
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Mit Krebsen/Krabben: Nicht empfehlenswert, da Grundeln am Boden leben und zum potenziellen Angriffsziel werden können.
Verhalten & Fütterung
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Verhalten: Ruhige, bodenorientierte Grundeln; gelegentlich territorial gegen Artgenossen, wenn zu wenige Verstecke vorhanden sind.
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Ernährung: Karnivor – bevorzugt Lebend- und Frostfutter (Artemien, Mückenlarven, Daphnien). Hochwertiges Trockenfutter kann ergänzt werden, sollte aber nicht allein verfüttert werden.
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Zucht: Möglich, aber selten dokumentiert. Männchen betreiben Brutpflege in Höhlen; erfolgreiches Aufziehen der Jungfische erfordert feines Aufzuchtfutter (z.B. Artemianauplien).





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