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„Fire Claw“ Tigerkrebs – Cherax alyciae var. „Fire Claw“

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Description

Der Fire Claw ist eine tolle Standortvariante von Cherax alyciae. Mit seinen unglaublich intensiven Farben ist dieser wunderschöne bunte Flusskrebs eine der schönsten Spielarten des interessanten Blue Kong Flusskrebses. Früher galt er als Variante von Cherax peknyi. Die leuchtend blauen bis dunkel blauschwarzen Scheren des Cherax alyciae „Fire Claw“ sind seitlich außen durch einen auffälligen feuerroten bis orange-gelben Streifen gesäumt. Die Scherenarme sind leuchtend rot bis dunkelblau gefärbt. Die Männchen haben zusätzlich noch weiße Scherenblasen seitlich an den Scheren. Der Carapax des Fire Claw ist intensiv schwarzblau mit kleinen hellen Punkten. Der Hinterleib des Cherax alyciae Fire Claw ist dunkelblau und weist auf jedem Segment fast weiße schmale Querbänder auf. Die Beine sind leuchtend blau und haben orangefarbene Gelenke. Mit ca. 12-14 cm Körperlänge wird der Fire Claw eher ein mittelgroßer Flusskrebs.

Beim männlichen Fire Claw sitzen die paarigen Geschlechtsöffnungen zwischen den Ansätzen des 3. Beinpaars, bei den Weibchen findet man die beiden Gonoporen zwischen dem fünften Schreitbeinpaar.

Cherax alyciae „Fire Claw“ lässt sich mit friedlichen, eher in Richtung Oberfläche orientierten Zierfischen sowie mit Zwerggarnelen vergesellschaften. Schnecken sind Teil der natürlichen Nahrung von Cherax alyciae „Fire Claw“, sie werden demzufolge sehr gerne geknackt und gefressen. Großkrebse sollten niemals mit anderen Flusskrebs Arten oder Farbvarianten derselben Art vergesellschaftet werden, um unliebsamen Mixen aus dem Weg zu gehen und um Kämpfe auf Leben und Tod zu vermeiden. Bitte stellen Sie sicher, dass der Fire Claw definitiv nicht in Kontakt mit amerikanischen Krebsen oder auch mit dem Wasser kommt, in dem sie gehalten werden. Das Risiko einer Übertragung der Krebspest besteht hier. Auch mit Krabben, Großarmgarnelen und Fächergarnelen versteht sich der Fire Claw nicht gut, auch hier sollte man auf eine Vergesellschaftung verzichten.

Ein Pärchen der intensiv gefärbten Fire Claw Flusskrebse kann man schon in einem Aquarium ab 80 cm Kantenlänge pflegen. Das Becken für die Krebse muss abwechslungsreich eingerichtet werden, sodass sie zahlreiche Verstecke und Ausweichmöglichkeiten sowie Klettergelegenheiten durch Wurzeln und Steine haben. Cherax alyciae knabbert wie Cherax peknyi nicht übermäßig an den Pflanzen, daher lassen sich auch robuste und gut wachsende Aquarienpflanzen ansiedeln. Cherax alyciae gräbt teilweise Tunnel, Einrichtungsgegenstände müssen also gegen Untergraben gesichert werden. Das Aquarium muss lückenlos abgedeckt sein – Cherax alyciae „Fire Claw“ klettert gut und erforscht auch in der Natur gern seine Umgebung.

Der Fire Claw kann in einer weiten Spanne von Wasserwerten gehalten werden. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 8 und eine permanente Wassertemperatur zwischen 20 und 25 °C ohne Ausreißer nach oben oder unten sind ideal.

Der Cherax alyciae Fire Claw ist recht einfach nachzuzüchten. Die weiblichen Cherax alyciae tragen ihre Eier unter ihrem Hinterleib, bis nach sechs Wochen die 40 bis 80 Jungkrebse ausschlüpfen. Sie bleiben danach noch bei ihrer Mutter unter dem Pleon, bis sie sich dann ein paar Tagen selbst auf die Socken machen. Die Jungtiere des Fire Claw wachsen nicht sonderlich schnell. Weil nicht nur die adulten Krebse den Jungtieren nachstellen, sondern auch die Jungkrebsen sehr kannibalisch sind, müssen im gesonderten Aufzuchtbecken viele gute Versteckplätze angeboten werden. Eine Schicht braunes Herbstlaub liefert nicht nur Verstecke, sondern auch eine dauerhafte Futterquelle.

Junge Cherax alyciae „Fire Claw“ sind Allesfresser und brauchen einen guten Anteil Nahrung tierischen Ursprungs, während die erwachsenen Fire Claw überwiegend pflanzlich gefüttert werden müssen, um Häutungsproblemen vorzubeugen.

Unsere Futterempfehlung: Süßwasserkrebse ernähren sich in freier Natur sehr vielseitig. Die Natureholic Krebsfeed Sticks enthalten in biologisch ausgewogener Form nur solche Bestandteile, die diese Krebse in dieser oder ähnlicher Form zu ihrem natürlichen Nahrungsspektrum zählen. So werden ganz natürlich Häutung, Wachstum und Fortpflanzung unterstützt und gefördert. Durch ihren Proteinanteil eignen sie sich ideal für omnivore Krebse der Gattungen Procambarus, Cambarus, Cambarellus, Astacus und die Cherax Krebse aus Australien, die prinzipiell Allesfresser sind, die genauso gerne tierische wie pflanzliche Kost aufnehmen. Auch die Krebse der Gattung Cherax aus Papua fressen in ihrer Jugend sehr gern einen Anteil tierisches Futter, später gehen sie dann vorwiegend zu pflanzlicher Kost über.

Unsere Pflanzen-Empfehlung: Verwenden Sie für die Bepflanzung NatureHolic InVitros. Diese sind frei von Schnecken, Planarien und sonstigen unerwünschten Mitbewohnern. Ebenso frei von Algensporen, Bakterien und Pilzen.

Expertentipp: Wir empfehlen bei der Fischhaltung das NatureHolic 3 Phasen Liquid. Das Pflegeset bietet den besten Rundumschutz für Ihre Tiere. Es gewährleistet optimale Bedingungen für die erfolgreiche Zucht und Haltung.

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