Description
Hoya soligamiana ist eine immergrüne, kletternde Hoya-Art aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae), die ursprünglich von den Philippinen stammt. In ihrer natürlichen Umgebung wächst sie als Epiphyt oder Lithophyt in den feuchten, tropischen Regenwäldern unter gefiltertem Licht, wo sie sich mit Luftwurzeln an Baumstämmen, Ästen oder Felsen festhält. Die Art wurde erst 2009 von den Botanikern Kloppenburg, Siar und Cajano in der Fachzeitschrift Asia Life Sciences formal beschrieben und gilt damit als eine vergleichsweise junge wissenschaftliche Entdeckung innerhalb der artenreichen Gattung Hoya. Die genaue Herkunft des Artnamens ist nicht abschließend geklärt, vermutlich verweist er auf einen Fundort oder eine an der Entdeckung beteiligte Person.
Das Blattbild von Hoya soligamiana zeichnet sich durch seine dicken, lederartigen Blätter aus, die oval bis lanzettlich geformt sind und eine leicht sukkulente, wasserspeichernde Struktur besitzen. Die Blattoberfläche ist tiefgrün, glatt und wachsartig glänzend, mit einer deutlich sichtbaren, helleren Nervatur, die sich klar von der dunkleren Blattfläche abhebt und der Pflanze ein edles, grafisches Erscheinungsbild verleiht. Diese feste, ledrige Blattstruktur ist eine direkte Anpassung an das epiphytische Leben in den Baumkronen, wo Wasserspeicherung über kurze Trockenperioden hinweg überlebensentscheidend ist.
Bei guter Pflege entwickelt Hoya soligamiana dichte Dolden aus sternförmigen, zartrosa bis weißen Blüten, die einen intensiven, süßlichen Honigduft verströmen, der besonders in den Abendstunden wahrnehmbar ist. Je nach Lichtverhältnissen variiert die Blütenfarbe von zartem Weiß bis zu einem warmen Korallenrosa. Ein wichtiger Pflegehinweis für alle Hoyaliebhaber: Die Blütenstiele dürfen nach dem Verblühen nicht entfernt werden, da die Pflanze an denselben Stielen Jahr für Jahr erneut blüht.
Der Wuchs ist rankend bis kletternd und kann bei entsprechender Unterstützung durch Rankgitter oder Stäbe eine Länge von 1,5 bis 2 Metern erreichen. Ohne Kletterhilfe wächst die Pflanze hängend und eignet sich damit auch hervorragend für Ampeln. Hoya soligamiana lässt sich zudem im Terrarium aufgebunden auf Kork oder Totholz kultivieren, wo sie ein feuchtwarmes Klima und mittlere bis starke Beleuchtung zu schätzen weiß.
Im Zimmer benötigt Hoya soligamiana einen hellen Standort mit viel indirektem Licht. Ein Ost- oder Westfenster ist ideal, nach langsamer Gewöhnung wird auch ein Südfenster vertragen. Direkte, intensive Mittagssonne sollte vermieden werden, da sie die Blätter verbrennen kann. Bei Lichtmangel bleibt die Blüte aus, was Helligkeit zum wichtigsten Faktor für eine erfolgreiche Kultivierung macht. Gegossen wird mäßig: Die obersten 2 bis 3 Zentimeter des Substrats sollten zwischen den Wassergaben abtrocknen. Die Pflanze reagiert empfindlich auf Staunässe, weiche, gelbe Blätter sind ein typisches Warnzeichen für Überwässerung. Die Luftfeuchtigkeit sollte mindestens 60 % betragen, was die Blütenbildung deutlich unterstützt. Temperaturen zwischen 18 und 27 °C sind optimal, unter 10 °C sollte die Pflanze nicht gehalten werden.
Das Substrat muss durchlässig, luftig und strukturstabil sein. Der NatureHolic Jungle Mix aus Bims, Zeolith und Lava bietet durch seine offenporige, nicht verdichtende Struktur optimale Bedingungen für die epiphytischen Wurzeln dieser Hoya. Er verhindert Staunässe zuverlässig und sorgt für die durchlüftete Bodenstruktur, die für gesundes Wurzelwachstum unerlässlich ist. In der Wachstumsphase von Frühjahr bis Sommer empfehlen sich regelmäßige, niedrig dosierte Gaben des NatureHolic Jungle Boost, etwa alle zwei bis vier Wochen.
Lieferung ohne Übertopf.
Unser Tipp: Mit unserem selbstbewässernden NatureHolic Junglepot System in Kombination mit unserem NatureHolic Jungle Mix wird die Pflege wesentlich erleichtert und die Pflanze optimal versorgt. Ideal für ein Semi-Hydroponic Set up ist die Verwendung unseres NatureHolic Sphagnum Moos.
Passende Übertöpfe gibt es selbstverständlich ebenfalls in unserem Shop.
Achtung: Anders, als unsere NatureHolic Green Label Pflanzen sind diese Pflanzen nicht speziell für den Einsatz im Terrarium gezüchtet. Unser Tipp: Beim Einsatz im Terrarium das Substrat vollständig entfernen und die Pflanze mehrfach gut abspülen.





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