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Anubias barteri glabra minima – Seltenheit! – XL Topf – ca. 7x10cm – NatureHolic Blue Label

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Description

Anubias barteri var. glabra ‚Minima‘ ist eine der elegantesten und ausgefallensten Anubias-Formen im Aquaristikbereich und eine Pflanze, die im Becken sofort durch ihre schlanke, von allen anderen Anubias-Arten klar unterschiedliche Blattform auffällt. Während die meisten Anubias-Kultivare durch herzförmige, ovale oder rundliche Blätter charakterisiert sind, zeigt glabra ‚Minima‘ schmal-lanzettliche bis oval-lanzettliche, lang gestreckte Blätter, die sich waagerecht vom Rhizom abstrecken und der Pflanze eine offene, ausladende, farnähnliche Silhouette verleihen, die im Aquarium eine vollkommen andere Atmosphäre erzeugt als alle anderen Vertreter der Gattung. Kombiniert mit dem kriechenden, sich verzweigenden Rhizom entsteht mit der Zeit ein dichter, eleganter Pflanzenbestand, der auf Wurzeln und Steinen eine tropische Bachlandschaft im Miniaturformat entstehen lässt.

Anubias barteri var. glabra gehört zur Familie der Araceae (Aronstabgewächse) und ist weit verbreitet in Westafrika, von Guinea bis Gabun, wo sie in dichten Beständen an Flussufern und auf Steinen in schattigen Waldbächen wächst, häufig gemeinsam mit dem Afrikanischen Kongofarrn Bolbitis heudelotii und Crinum natans. Anubias barteri var. glabra ist dabei kein klar abgegrenztes Taxon im strengen botanischen Sinne, sondern vielmehr ein Sammelname für verschiedene schmalblättrige Anubias barteri-Formen, die sich in Blattbreite, Blattlänge und Gesamtgröße voneinander unterscheiden und nicht immer eindeutig voneinander abzugrenzen sind. ‚Minima‘ ist die kompakteste und kleinblättrigste Form innerhalb dieses Formenkomplexes und damit die am besten für kleine bis mittelgroße Aquarien geeignete Variante. Die Blätter erreichen typischerweise 8 bis 12 Zentimeter Länge bei einer Breite von nur 1,5 bis 2,5 Zentimetern, was ihnen ein ausgesprochen schlankes, lanzettliches Erscheinungsbild verleiht. Die Gesamthöhe der Pflanze bleibt bei gut entwickelten Exemplaren bei rund 10 bis 15 Zentimetern, was ‚Minima‘ ideal für den Mittelgrund auch kleinerer Aquarien macht.

Die Blätter sind dunkelgrün, lederartig fest und von einer Steifheit, die diese Form innerhalb der Gattung auszeichnet. Die Mittelrippe ist kräftig und deutlich erhaben, die seitlichen Blattnerven treten klar hervor. Die Blattstiele sind verhältnismäßig lang und tragen die Blattspreiten waagerecht oder leicht nach vorne geneigt, was der Pflanze ihren charakteristischen, ausladenden Wuchs verleiht. Neues Blattgewebe erscheint zunächst in einem frischen, helleren Grün, das sich mit zunehmendem Alter in das charakteristische Dunkelgrün der ausgewachsenen Blätter verwandelt. Der Rhizom ist kriechend, fein verzweigt und von kompaktem Wuchs, was ‚Minima‘ besonders gut für das dichte Bepflanzen von Hardscapematerialien aller Art geeignet macht.

Das botanische Herzstück der Pflanze ist dieser Rhizom: ein waagerecht wachsender, fleischiger Sprossachsenabschnitt, aus dem nach oben die Blätter und nach unten die Wurzeln austreiben. Der Rhizom darf unter keinen Umständen eingegraben werden. Er muss stets frei liegen und Kontakt mit Wasser oder feuchter Luft haben. Eingegrabene Rhizome faulen unweigerlich ab. ‚Minima‘ wird daher ausschließlich auf Hardscapematerialien wie Aquarienwurzeln, Treibholz, Lavastein oder anderen porösen Steinen befestigt. Besonders reizvoll ist die Kombination mit anderen epiphytischen Pflanzen wie Bolbitis heudelotii oder verschiedenen Moosen, mit denen ‚Minima‘ in ihrem natürlichen Habitat gemeinsam vorkommt und die gemeinsam eine naturgetreue, tropische Bachlandschaft im Aquarium entstehen lassen.

Im Aquarium (submers) gedeiht ‚Minima‘ hervorragend bei gedämpftem bis mäßigem Licht. Zu viel Licht führt bei dieser Form bekanntermaßen zu Schwarzfärbung der Blattspitzen und begünstigt Algenbefall auf den langlebigen Blättern. Ein schattiger bis halbschattiger Platz, idealerweise im Schatten schnell wachsender Pflanzen oder unter direkter Abschattung durch Hardscape, ist optimal. Die Pflanze toleriert ein breites Spektrum an Wasserwerten. Empfohlen werden eine Temperatur von 20 bis 27 °C, ein pH-Wert von 5,5 bis 8,0 sowie eine Wasserhärte unter 8 °dGH. CO₂-Düngung ist nicht zwingend erforderlich, kann das ohnehin langsame Wachstum jedoch moderat fördern. Für die Düngung empfiehlt sich der NatureHolic NPK Complete, der sparsam und regelmäßig eingesetzt wird.

Im Paludarium und Feuchtterrarium (emers) entfaltet ‚Minima‘ eine ganz besondere Wirkung. Die schlanken, lanzettlichen Blätter verleihen einer Korkrückwand oder einem Tuffstein eine lebendige, farnähnliche Begrünung, die sich von der typischen, rundblättrigen Anubias-Optik deutlich abhebt und dem Gesamtbild eine botanische Vielfalt verleiht. Entscheidend ist eine hohe Luftfeuchtigkeit von mindestens 80 %. Emers gehaltene Exemplare wachsen deutlich schneller und blühen bereitwilliger.

Für die Befestigung stehen bewährte Methoden zur Verfügung. Das Binden mit dünner Angelschnur oder Nylonfaden ist die klassischste Variante. Nach vier bis acht Wochen hat die Pflanze genug Haftwurzeln gebildet, um das Material selbstständig zu umschließen. Cyanoacrylat-Gel eignet sich hervorragend für eine schnelle, dauerhafte Verbindung. Für größere Exemplare bieten sich transparente Kabelbinder an: schnell angebracht, dauerhaft stabil und im Becken nahezu unsichtbar.

Schmal-lanzettliche Eleganz, farnähnliche Silhouette, kompakter Wuchs. Anubias barteri var. glabra ‚Minima‘ ist die Anubias für alle, die das Schlanke, Elegante und Botanisch-Ungewöhnliche suchen. Eine Pflanze, die im Aquarium nicht nach Anubias aussieht. Und gerade deshalb so wirkungsvoll ist.

Unser Tipp: Der häufigste Fehler bei der Anubias-Haltung ist das Eingraben des Rhizoms in den Bodengrund, was unweigerlich zu Fäulnis führt. Beim Kleben mit Cyanoacrylat sollte der Kleber ausschließlich punktuell und unterhalb der Blattansätze eingesetzt werden, da überdeckte Rhizombereiche im Wachstum gehemmt werden. Submers gilt: lieber weniger Licht als zu viel. Bei bestehendem Algenbefall auf den Blättern betroffene Blätter konsequent entfernen und die Beleuchtungsdauer reduzieren. Emers ist auf direkte Luftzüge zu achten, die die Luftfeuchtigkeit absenken und zu eingetrockneten Blatträndern führen können.

Unsere Empfehlung: Für ein prachtvolles Pflanzenwachstum empfehlen wir die Verwendung der NatureHolic Düngeserie und bei der Neueinrichtung den Premium Nährboden NatureHolic GroundBooster.

Expertentipp: Mit dem NatureHolic Pflanzenkleber kleben Sie diese Pflanze schonend und unkompliziert auf Steinen, Wurzeln und Dekoration fest. Made in Germany, der Kleber belastet nicht das Wasser und hat keinen negativen Einfluss auf den Besatz.

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